Nicht nur für die Kinder Israels

Jesus war in der Gegend von Tyrus und Sidon.
Da kam eine kanaäische Frau auf ihn zu
und rief:
„Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids!
Meine Tochter wird von Dämonen gequält.“

Jesus gab ihr keine Antwort.
Seine Jünger aber baten ihn, zu helfen.

Die Frau kam nochmals, fiel vor ihm nieder
und sagte:
„Herr, hilf mir!“

Er erwiderte:
„Es ist nicht recht, das Brot den Kindern
wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.“

Da entgegnete sie:
„Ja, du hast recht, Herr!
Aber selbst Hunde bekommen Brotreste.“

Darauf antwortete ihr Jesus:
„Frau, dein Glaube ist groß.
Was du willst, soll geschehen.“

Und von dieser Stunde an
war ihre Tochter geheilt.

Mt 15, 21-28  Lj A
20. So i. Kjj   08/2017

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